Im August ist die Kita „Villa Wichtelstein“ auf dem Heilsberg in ihr neues Gebäude umgezogen. Die Kinder und das Team haben sich schnell in den großen und modernen Räumen eingelebt. Nun haben sie das Gebäude offiziell eingeweiht.
Bad Vilbel
Zur Einweihung der „Villa Wichtelstein“ eingeladen waren auch Ortsbeiräte, Stadtverordnete und Magistratsmitglieder, doch im Mittelpunkt standen die Kinder und ihre Familien.
Die neue Villa Wichtelstein mit ihrer Raumgestaltung sei eine Kita mit neuen Maßstäben für die Stadt, sagte Sozialdezernentin Ricarda Müller-Grimm. Sie biete allen Gruppenformen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen geeigneten Raum. Sonja Seyhan, Leiterin der Kita, dankte allen am Neubau Beteiligten für ihre Unterstützung und dem Team für die Geduld, die Kreativität und das Engagement. Wichtig sei, dass die neuen Räume mit Leben gefüllt werden – wofür die Kinder sorgten.
Nach der kurzen offiziellen Eröffnung waren die Kinder dran. Mit Trommeln und „Da-di-da-di-dum, auf den Heilsberg die Karawane zieht“ singend, zogen sie in den Mehrzweckraum im Erdgeschoss ein. Die „Spürnasen“ und die „Spurensucher“, die „Weltentdecker“ und die „Schatzfinder“ zeigten ihren Eltern ihre Gruppenräume im Erdgeschoss.
Alle Gruppenräume haben einen kleinen Nebenraum und ein eigenes Bad mit kleinkindgerechten Waschbecken und Toiletten. Im Obergeschoss haben die beiden U3-Gruppen, die „Abenteuerwichtel“ und die „Zauberwichtel“, ihr Reich – zwei Räume mit eigenem Schlafraum und einem gemeinsamen Bad. Während die Ü3-Kinder vom Erdgeschoss aus das Außengelände mit Spielgeräten erkunden können, haben die U3-Kinder die große Dachterrasse für sich.
Spielstationen und „Snoozleraum“
In allen Gruppenräumen waren zum Fest Spielstationen eingerichtet. Hier wurden Kürbisse geschnitzt, dort wurde in einem Spielzeugladen Eis verkauft und bunte Bilder gemalt. Auf den Fluren luden große Scheiben, mit Perlen oder bunter Flüssigkeit gefüllt, zum Drehen ein, was dann ganz neue Muster ergab. Überall war etwas los, doch wer ein wenig Ruhe brauchte, zog sich in den „Snoozleraum“ zurück, wo das Licht etwas gedämpfter und es etwas ruhiger war. In der Bücherei lud ein großer Sessel zum Verweilen und Schmökern ein. Zwischendurch gab es ein Stück Kuchen vom Büffet, das die Eltern zusammengestellt hatten. Dass die Eltern der Villa-Wichtelstein-Kinder auf diese Weise mitmachten, sei üblich, freute sich Sonja Seyhan, das sei eine tolle Unterstützung.
Das Fest sei genau so, wie sie es sich vorgestellt haben, sagten Sonja Seyhan und Ricarda Müller-Grimm. Beide sind sehr zufrieden mit dem neuen Gebäude. Die Kita Villa Wichtelstein hat rund 20 Mitarbeitende, die zurzeit 70 Kinder betreuen, Kapazität hat sie für mehr als 120. Die Lage der Kita nah am Wald sei super, sagte Sonja Seyhan, denn sie habe ein wald- und naturpädagogisches Konzept – jeden Montag sei Waldtag, dann eroberten die Kinder den Wald an verschiedenen Orten.
Das neue Gebäude ist hell und geräumig und bietet nicht nur den Kindern Komfort – etwa durch Fenster in ihrer Höhe –, sondern auch den Mitarbeitenden: Die Akustikdecken seien eine Arbeitserleichterung, sagte Sonja Seyhan, denn in einer Kita sei es natürlich immer etwas lauter. Auch die Fußbodenheizung und die Klimaanlage seien angenehm. Vieles im Gebäude sei im Austausch mit dem Team entstanden, etwa die „Matschabteilung“, die Garderobe nur für Regenhosen und -stiefel direkt an der Tür zum Außenbereich, die Waschbecken auf verschiedenen Höhen oder die verschieden hohen Toiletten. Einen farblichen Akzent in den hellen Räumen mit dem hellen Mobiliar setzen große Fenster in verschiedenen Farben, die den Kindern gleichzeitig als Orientierungshilfe dienen.

