
Schöneck. (cf) Zaubernde Clowns, pokernde Piraten, geschickte Jongleure und viele kreative Artisten eroberten drei Tage lang die Manege im Zirkuszelt auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule in Kilianstädten. Die Aufregung der 236 Schüler aus zehn Grundschul- und einer Vorschulklasse vor den Auftritten im Rampenlicht war groß. Schulleiterin Silvia Fernandes begrüßt Schüler, Eltern, Sponsoren und Bürgermeisterin Carina Wacker (CDU) zur Premiere im vollbesetzten Zirkuszelt. »Zirkus ist ein Ort der Inspiration, des Staunens und der Magie«, sagte die Schulleiterin. Sie dankte dem Team des Kinderzirkus’ Aron aus Berlin, den Lehrern, dem Förderverein und den Sponsoren für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Realisierung der zweiten Zirkus-Projektwoche an der Schule. Unter Anleitung der pädagogisch ausgebildeter Zirkusartisten haben sich die Vor- und Grundschüler bestens auf ihre Vorführungen in sieben verschiedenen Gruppen von Montag bis Mittwoch jeweils zwei Stunden lang vorbereitet. Nachdem Erlernen der verschiedene Disziplinen der Zirkuskunst wie Akrobatik, Jonglage oder Clownerie studierten sie im Unterricht Zirkuslieder ein, malten und bastelten zum Thema Zirkus oder fertigten Stop-Motion-Filme an wie Lehrerin Nicole Lemm informierte.
Das Ergebnis der kreativen, fordernden wie fördernden Zirkusarbeit konnte sich sehen lassen. Nacheinander eroberten Akrobaten, Tellerdreher, Seiltänzer, Fakire, Piraten, Jongleure und Clowns die Manege, um mit dem sie begeistert feiernden Publikum ihre neu erworbenen Zirkuskünste zu teilen.
Kecke Clowns und
pfiffige Piraten
Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, siegten Selbstvertrauen, Teamarbeit und Kreativität über das Lampenfieber. Da wurden unter anderem Teller zwischen den Beinen, hinter dem Rücken oder liegend jongliert oder teils mehrere Hula-Hoop-Reifen um die Taille, Gliedmaßen oder den Hals gedreht. Kecke Clowns erprobten ihre Zauberkünste und pfiffige Piraten trieben ihre Spielchen.
Alle Kinder zeigten bei ihren Auftritten, wieviel Spaß ihnen die Zirkus- und Teamarbeit machte. Gemeinsam meisterten sie alle Herausforderungen und ermutigten sich gegenseitig, wenn ein Trick beim ersten Mal nicht wie gewünscht klappte. Am Ende waren sich alle in und rund um die Manege einig: Zirkus ist und macht Spaß! Aus diesem Grund möchte die Friedrich-Ebert-Schule jedem Schüler einmal in der Grundschulzeit ermöglichen an einem Zirkusprojekt teilzunehmen, um gemeinsam mit anderen neue Ideen auszuprobieren und Talente zu entdecken und auszuleben, sagte Nicole Lemm. Den Schülern machten ihre Auftritte sichtlich großen Spaß und sie strahlten im bunten Licht der Spots um die Wette.
In der Pause belohnten sich der Zirkusnachwuchs mit der einen oder anderen Leckerei am Imbiss- und Süßigkeiten-Stand oder am Stand des Fördervereins der Schule mit dem Kauf eines Shirts.