
Bad Vilbel. (wpa) Arne Elsner und Mario Migdalski vom Fachdienst »Digitalisierung/Smart City« haben den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses das städtische Digitalkonzept vorgestellt. Bad Vilbel sei auf einem guten Stand im bundesweiten Vergleich, wie Elsner erklärte. Er ist seit 2000 bei der Stadt Bad Vilbel. Das Ziel sei intern, aber auch extern digitaler zu werden – dabei aber nie die Sicherheit zu vergessen.
Externe Firma
für die Sicherheit
Migdalski erklärte, dass es 800 bis 1000 Cyber-Angriffe die Woche gebe. Diese kommen unter anderem aus New Jersey, China oder Russland. Deshalb habe man sich auch eine externe Firma für die Sicherheit ins Boot geholt. Das Ziel: »Ein robuster IT-Betrieb und eine Notfallvorsorge.« Die Stadt Rodgau sei nach einem Cyber-Angriff vor zwei Jahren immer noch nicht voll arbeitsfähig. Elsner fügte dann an, dass die neue Homepage der Stadt ab 1. Mai online gehen werde. Außerdem werde eine neue Version der Vil-App auf den Weg gebracht.
Auf die Stadt kommen viele Herausforderungen zu. E-Akte, E-Payment, mobile Arbeitsplätze. »Wir müssen immer auf dem aktuellsten Stand bleiben.« In Zukunft müsse man in der Verwaltung sogenannte Digitallotsen benennen.
»Das ist ein Prozess, den jeder mitmachen muss.« Man werde deshalb auch die Interkommunale Zusammenarbeit stärken und Synergieeffekte nutzen.